Zivilcourage - Hilfestellen bundesweit

Links zum Artikel "Mit mir nicht!" in Guter Rat 03/17

Polizeiarbeit ist Ländersache, ebenso sind viele Hilfeangebote von sozialen Einrichtungen regional begrenzt. Hier finden Sie Ansprechpartner zu jedem Bundesland.

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Unterstützung. Wer in einer Krise steckt, bedroht wird oder polizeiliche Beratung braucht, findet in jedem Bundesland passende Hilfsangebote.

Das Wichtigste zuerst: Wählen Sie bei akuten Notsituationen immer die 110, egal in welchem Bundesland! Auch dann, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, ob es sich bei Ihrem Anliegen tatsächlich um einen Notfall handelt. In der Zentrale wird man Ihnen immer weiterhelfen.
Für längerfristige Probleme oder bei Bedarf an ausführlicher Beratung eignen sich die folgenden Hilfestellen, sortiert nach Bundesland.

Bemerkt sei: In Flächenländern ist die Polizei anders organisiert als in einem Stadtstaat. Daher können hier z. T. nur exemplarische Ansprechpartner genannt werden.

Baden-Württemberg

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei-bw.de

Sie können sich mit allen Anliegen an das zuständige Polizeirevier in Ihrer Wohnumgebung wenden. Dort gibt es speziell ausgebildete Sachbearbeiter für den Bereich häusliche Gewalt sowie Jugendsachbearbeiter, die die örtliche Beratungs- und Interventionslandschaft genau kennen und wissen, was zu tun ist.

Landesverband Weisser Ring: baden-wuerttemberg.weisser-ring.de

Bayern

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei.bayern.de

Bei der Bayerischen Polizei gibt es seit 1987 die „Beauftragten der Polizei für Kriminalitätsopfer“ (BPfK), zu deren Aufgaben insbesondere die Information und Unterstützung von Frauen, aber auch Männern gehören, die von Partnergewalt bedroht werden oder bereits verletzt worden sind. Daneben wurden mit dem Kommissariat 105 des Polizeipräsidiums München und dem „Zeughaus“ des Polizeipräsidiums Mittelfranken eigenständige Dienststellen für Prävention und Opferschutz innerhalb der Bayerischen Polizei geschaffen.

Bei allen Polizeiinspektionen arbeiten die „Schwerpunktsachbearbeiter und Schwerpunktsachbearbeiterinnen häusliche Gewalt“ im engen Ausstauch mit den BPfK. Diese sind nicht nur kompetente Ansprechpartner für Opfer, sondern stellen darüber hinaus auch Kontakte und Verbindungen zu anderen staatlichen und privaten Einrichtungen her und stellen die strafrechtliche Verfolgung der Täter sicher. In einigen Präsidien wurden zudem Fachkommissariate für diesen „Phänomenbereich“ geschaffen (etwa beim Polizeipräsidium München). Die Beauftragten für Kriminalitätsopfer können über die jeweiligen Polizeipräsidien erreicht werden:

  • Polizeipräsidium Mittelfranken, Jakobsplatz 5, 90402 Nürnberg, Telefon 0911 2112-1331
  • Polizeipräsidium München, Ettstraße 2, 80333 München, Telefon 089 2910-4444
  • Polizeipräsidium Niederbayern, Wittelsbacherhöhe 9–11, 94315 Straubing, Telefon 09421 868-1333
  • Polizeipräsidium Oberbayern Nord, Esplanade 40, 85049 Ingolstadt, Telefon 0841 9343-1077
  • Polizeipräsidium Oberbayern Süd, Kaiserstraße 32, 83022 Rosenheim, Telefon 08031 200-1088
  • Polizeipräsidium Oberfranken, Ludwig-Thoma-Straße 4, 95447 Bayreuth, Telefon 0921 506-1311
  • Polizeipräsidium Oberpfalz, Bajuwarenstraße 2c, 93053 Regensburg, Telefon 0941 506-1333
  • Polizeipräsidium Schwaben Nord, Gögginger Straße 43, 86159 Augsburg, Telefon 0821 323-1311
  • Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, Auf der Breite 17, 87439 Kempten, Telefon 0831 9909-1312
  • Polizeipräsidium Unterfranken, Frankfurter Straße 79, 97082 Würzburg, Telefon 0931 457-1074

Daneben können die Schwerpunktsachbearbeiter der jeweiligen örtlich zuständigen Schutzpolizeiinspektion erreicht werden, indem man sich telefonisch oder auch persönlich an die örtlich zuständige Polizeidienststelle wendet und einen Termin vereinbart.

Für nicht eilige Anfragen (auf keinen Fall für Notfälle oder zur Anzeigenerstattung verwenden) besteht zudem die Möglichkeit, sich über das Kontaktformular auf der Internetseite polizei.bayern.de  an die Polizei zu wenden. Zeitnah wird ein polizeilicher Ansprechpartner in Ihrer Wohnortnähe Kontakt zu Ihnen aufnehmen.

Weitreichende Informationsangebote der Bayerischen Polizei im Internet finden Sie hier, darunter Broschürenmaterial zu unterschiedlichsten Themen, wie z. B. Seniorenberatung, Kinder und Jugendliche oder sexueller Missbrauch, auch die jeweiligen Ansprechpartner zum Themenbereich in den Präsidien. Ergänzend stehen unter dieser Rubrik auch eine Vielzahl von Links, Kontakttelefonnummern und Adressen von nichtpolizeilichen Beratungsstellen.

Berlin

Internetauftritt der Länderpolizei: berlin.de/polizei

Online Anzeige erstatten können Sie hier: internetwache-polizei-berlin.de

Nummern der Wachen/Abschnitte finden Sie hier: berlin.de/polizei/service/so-erreichen-sie-uns

Bürgertelefon der Polizei Berlin: Für alle Fälle, in denen Bürger Rat zu polizeilichen Fragen suchen (keine Notrufe): 030 4664-4664

BIG Hotline: Hilfe bei häuslicher Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder: 030-611 03 00

Ansprechpartner für Seniorensicherheit: (030) 4664-979222

Berliner Krisendienst: Hilft schnell und qualifiziert in akuten seelischen und psychiatrischen Notsituationen. Kostenlos, 24 Stunden am Tag. An neun Berliner Standorten auch in Ihrer Nähe.

Seminare zum richtigen Deeskalationsverhalten bietet das Anti-Gewalt-Projekt der Polizei Berlin.

Brandenburg

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei.brandenburg.de

Sofern die Situation nicht ein sofortiges Einschreiten der Polizei erfordert, besteht die Möglichkeit, Kontakt zum zuständigen Revierpolizisten bzw. Polizeirevier aufzunehmen. Mögliche Ansprechpartner bei der Polizei sind auch die Bereiche Prävention, die es in Brandenburg in jeder Polizeiinspektion gibt. Sie können Kontakte zu den polizeilichen Opferschutzbeauftragten, aber auch zu anderen Behörden oder externen Beratungs- und Hilfseinrichtungen vermitteln. So gibt es bei den Landkreisen Gesundheits- und Sozialdienste, die in vielen Fällen zuständig sind. Sofern Kinder betroffen sind, wären das jeweilige Jugendamt und gegebenenfalls der Jugendnotdienst die ersten Ansprechpartner. Außerhalb staatlicher bzw. kommunaler Strukturen sind Frauenhäuser und verschiedene Opferhilfsorganisationen mögliche Ansprechpartner, die Beratung und Unterstützung leisten bzw. vermitteln können.

Bremen

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei.bremen.de

Für alle anderen Fälle, z.B. häusliche Gewalt in all ihren Facetten, Verwahrlosung, Vernachlässigung von Kindern oder pflegebedürftigen Menschen, Stalking etc. gibt es in Bremen die Kontaktpolizisten. Innerhalb ihres Revierbereiches sind  diesen Kollegen feste Straßenzüge zugeordnet, dadurch verfügen sie über eine hohe örtliche Kompetenz.

Der für einen Bereich zuständige Kontaktpolizist kann über den Zentralruf der Bremer Polizei 362-0 erreicht werden. Dadurch hat der Helfende sehr schnell einen persönlichen Ansprechpartner, der vor Ort erscheinen und mit dem man die Situation erörtern kann. Über / von den Kontaktpolizisten können dann weitere Schritte eingeleitet werden.

Hamburg

Internetauftritt der Länderpolizei: hamburg.de/polizei

Kinderschutz-Hotline: 040-426427428

Kinder- und Jugendnotdienst (KJND): 040-428490 (zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar)

Senioren: Pflegestützpunkte: hamburg.de/pflegestuetzpunkte

Örtliches Polizeikommissariat: http://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11262156

In Hamburg ist die 110 immer die richtige Nummer, hier behandeln bürgernahe Beamte sämtliche Anliegen.

Hessen

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei.hessen.de

Bei Notfällen erhalten Bürgerinnen und Bürger über die 110 zeitnah Hilfe. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, sich über die reguläre Telefonnummer der zuständigen Dienststelle Hilfe zu suchen. Die jeweiligen Telefonnummern finden Sie auf der Homepage der Polizei Hessen unter „Dienststellensuche“. Allgemeine Anfragen können auch über die „Online-Wache“ gestellt werden.

Sofern es sich nicht um einen akuten Notfall handelt, können sich Bürgerinnen und Bürger an in den Polizeipräsidien fest installierte Ansprechpartner wenden. Diese sind auf der Homepage unter „Ansprechpartner“ aufgeführt. Die dort unter anderem aufgeführten Opferschutzbeauftragten und Migrationsbeauftragten können direkt Auskünfte geben oder die Anfragenden an jeweils zuständige Stellen, wie das Jugendamt, Beratungsstellen oder andere soziale Dienste verweisen.

Erstinformationen zum Themenkomplex „Opferschutz“ können über den gleichlautenden Button selbst recherchiert werden. Der Vorteil für die jeweiligen Betroffenen besteht darin, dass dies als reine Information, ohne direkt in einen persönlichen Kontakt mit der Polizei einzutreten, möglich ist. Sie finden dort Faltblätter, Merkblätter und Broschüren zum Opferschutz sowie Entschädigungs- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Mecklenburg-Vorpommern

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei.mvnet.de

In weniger akuten Gewaltfällen kann das örtlich Polizeirevier bzw. Polizeihautrevier vor Ort persönlich, telefonisch, per Fax oder per Internetwache kontaktiert werden. Die Erreichbarkeiten sind z.B. auf der Homepage der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern (s. oben) abrufbar. Soweit dort die Fragen nicht direkt beantwortet werden können, kann ein Kontakt zu einem anderen polizeilichen Fachbereich, zum Beispiel dem Kriminaldauerdienst, oder auch einer nichtpolizeilichen Stelle, z. B. Jugendamt, hergestellt oder der Sachverhalt protokolliert und zur Prüfung an die zuständige Stelle weitergeleitet werden.

Daneben besteht auch die Möglichkeit, Anzeigen online über die Internetwache der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern zu erstatten.

Daneben gibt es aber auch verschiedene nichtpolizeiliche Beratungs- und Hilfsangebote an die sich Betroffene von Straftaten und ihre Angehörigen und Unterstützer (z.B. auch Kollegen oder aufmerksame Nachbarn) wenden können. In den angefragten Beispielfällen könnte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung auch jederzeit die Kinderschutz-Hotline 0800-14 14 007 angerufen werden.

Die Landespolizei MV hat auf ihrer Homepage eine Übersicht ihrer Kooperationspartner im Bereich des Opferschutzes veröffentlicht. Auch diese örtlichen Stellen bieten Beratung und können angefragt werden.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es viele staatliche und nichtstaatliche Beratungs- und Hilfeangebote für Eltern/Erziehende (z.B. Elterntelefon des deutschen Kinderschutzbundes, Rufnummer: 0800-111 0 550; Informationen zu weiteren Hilfestellen im "Bündnis Kinderschutz MV" auch hier, Pflegende (siehe z.B. Veröffentlichung des Landesrates für Kriminalitätsvorbeugung, Blickpunkt Häusliche Pflege) und andere in individuell unterschiedlichen Lebenssituationen. In schwierigen Lebenssituationen sollten keine Hemmungen bestehen, diese niederschwelligen Hilfsangebote zu nutzen. Hier kann eine entsprechende Ermutigung unter Nachbarn und Kollegen sehr hilfreich sein, um etwaige Gewaltsituationen gar nicht erst entstehen zu lassen.

Über Fälle von extremistisch motivierten Bedrohungen, Sachbeschädigungen, Volksverhetzungen oder des Zeigens von verfassungsfeindlichen Symbolen kann die Polizei auch über die Hotline gegen Extremismus informiert werden, die vom Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern betrieben wird. Die Rufnummer lautet 03866 64 9222.

Niedersachsen

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei.niedersachsen.de

Auch wenn keine Sofortlage vorliegt, werden sich die örtlich zuständigen Polizeidienststellen den Problemen annehmen und entsprechend Kontakt mit den kommunalen Verantwortlichen oder Beratungsstellen herstellen, um die Probleme nachhaltig zu lösen. Hierbei können sich die Zeugen/Betroffenen in ihren Bereichen über die bekannten Rufnummern bei den Polizeidienststellen melden. Unabhängig der Koordination der Hilfsangebote über die Polizeidirektion Hannover, besteht für jeden Hilfesuchenden ein breites Angebot an freien Beratungsstellen und kommunalen Ansprechpartnern. So hat das Land Niedersachsen im Jahr 2006 insgesamt 29 Beratungsstellen (BISS) flächendeckend installiert, um insbesondere von Häuslicher Gewalt betroffene Frauen Hilfe anbieten zu können. Exemplarisch für Hannover:

  • BISS LH Hannover → Beratungs- und Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt: 0511-3945461
  • Bestärkungsstelle → Beratung für Frauen bei häuslicher Gewalt: 0511-3948177
  • Suana / kargah e.V. → Beratung für von häuslicher Gewalt betroffenen Migrantinnen: 0511-12607814
  • Waage e.V. → Konfliktschlichtung: 0511-70052140
  • Männerbüro Hannover e.V.: 0511-123589-0
  • Frauen- und Kinderschutzhaus: 0511-698646
  • Kommunaler Sozialdienst der LH Hannover → Inobhutnahmesystem bei Kindeswohlgefährdung: 0511-168-49944

Nordrhein-Westfalen

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei-nrw.de

Die 110 ist hier bei jedem Anliegen auch abgesehen von Notfällen wählbar, also eine Service-Nummer.

Bürgernahe Hilfe bieten bei der Polizei NRW örtliche Bezirksdienstbeamte in der nächsten Wache.

Hier lassen sich online Anzeigen erstatten.

168 örtliche bzw. regionale Seniorenvertretungen finden Sie hier.

Rheinland-Pfalz

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei.rlp.de

Frauennotruf Mainz: 06131-22 12 13

Opferschutz Rheinland-Pfalz

Polizeiliche Beratungsstellen

Saarland

Internetauftritt der Länderpolizei: saarland.de/polizei

Institut für präventives Handeln – Kriminalprävention

Zu den wichtigsten Unterstützungseinrichtungen, die das Saarland für Fälle Häuslicher Gewalt vorhält, gehört die (nicht polizeiliche) Beratungs- und Interventionsstelle für Opfer Häuslicher Gewalt, Erreichbarkeit: Richard-Wagner-Str. 17, 66111 Saarbrücken, Tel.: 0681-3799610

  • Frauennotruf (Feste Sprechzeiten, Beratung für vergewaltigte und misshandelte Frauen), Erreichbarkeit: Nauwieser Str. 19, 66111 Saarbrücken, Tel.: 0681-36767
  • Aldona e. V. (Feste Sprechzeiten, bei Menschenhandel, Zwangsheirat, häuslicher Gewalt bei Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund, unabhängig vom Alter), Tel. Erreichbarkeit: 0681-373631 oder 0173-3065832
  • Kostenloses Krisentelefon: 0800-1611111
  • Nele: Verein gegen sexuelle Ausbeutung von Mädchen (Feste Sprechzeiten, Beratung gegen sexuelle Ausbeutung), Erreichbarkeit: Dudweiler Straße 80, 66111 Saarbrücken, Telefon: 0681-32058 oder 0681-32043
  • Darüber hinaus haben Opfer von sexueller Gewalt auch die Möglichkeit der „Vertraulichen Spurensicherung“. Bei der vertraulichen Spurensicherung werden Beweismittel vertraulich, also ohne die Bekanntgabe des Namens, gesichert und dokumentiert. Erst wenn sich das Opfer für eine Anzeige entschieden hat, können die vertraulich gesicherten Spuren von der Polizei für die Strafverfolgung verwendet werden. Im Saarland wird die Vertrauliche Spurensicherung in ausgewählten Kliniken und von speziell ausgebildeten Gynäkologen angeboten: 0681 – 844944. Unter dieser Telefonnummer erfahren Opfer rund um die Uhr, wo sich die nächstgelegene Praxis oder Klinik zur Vornahme der vertraulichen Spurensicherung befindet.
  • Opfer von gewalttätigen Übergriffen können sich zudem zeitnah zum Tatgeschehen (d. h. auch noch wenige Tage nach der Tat) bei der Opferambulanz der Rechtsmedizin am Klinikum Saarbrücken (REMAKS), (Feste Sprechzeiten, kostenlose Verletzungsdokumentation), Erreichbarkeit: Winterberg 1, , 66119 Saarbrücken, Tel.: 0681-963-2913

Sachsen

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei.sachsen.de

In Nicht-Notruffällen kann man sich telefonisch, persönlich oder schriftlich an die örtlich zuständige Polizeidienststelle (in Sachsen: „Polizeirevier“) oder via Online-Wache (in Sachsen:  an die Polizei wenden.

Broschüre

Sachsen-Anhalt

Internetauftritt der Länderpolizei: polizei-web.sachsen-anhalt.de

Ferner bietet das Land Sachsen-Anhalt außerhalb der Polizei folgende Ansprechpartner an:

Flächendeckende Interventionsstellen (LIKO)

Opfer- und Gewaltberatungsstellen

„ProMann“ – eine Täterberatungsstelle für gewalttätige Jungen und Männer: 0391-7217441

Das Informationsangebot ist hier verfügbar.

Schleswig-Holstein

Internetauftritt der Länderpolizei: schleswig-holstein.de

Der Polizeiruf 110 ist in Schleswig-Holstein ein Bürgertelefon und nicht nur auf Notrufe beschränkt. Natürlich kann die Übermittlung des Sachverhaltes auch persönlich auf der nächsten Polizeidienststelle erfolgen, wenn eine zeitliche Dringlichkeit zum Handeln nicht gegeben ist.

Hinweise und Informationen zur polizeilichen Vorbeugung und Beratung sowie Verhaltenstipps zu vielen Themen findet man im Internet auf der Seite der Landespolizei Schleswig-Holstein. Daneben besteht hier für jeden Bürger die Möglichkeit, über die Onlinewache eine Information  an die Polizei weiterzugeben oder die Adresse einer Polizeidienststelle ausfindig zu machen.

Auch in Schleswig-Holstein gibt es Organisationen und zuständige Behörden, die sich mit der Sicherheit von Kindern, Frauen, Senioren pp. als Geschädigte/Opfer beschäftigen.

Beispielhaft sind hier

  • Sonderdezernate der Staatsanwaltschaften zur Bearbeitung von Seniorenstraftaten in Kiel und Lübeck
  • Frauennotrufe des Landes Schleswig-Holstein, bzw. örtliche Frauenberatungsstellen – Frauenhelpline  SH - Tel:  0700 999 11 444
  • Kinderschutzzentren der Städte/des Landes – Tel: 0431 6666 79-0,Petze-Institut für Gewaltprävention –  Tel.:   0431 91185,
  • Weisser Ring – Landesbüro - Tel:   0431 57677 und natürlich die
  • zuständigen Jugendämtern (in den Kreisen und kreisfreien Städten)

zu nennen.

Bürger-Informationen  an diese Organisationen werden von diesen fachlich bewertet und gegebenenfalls auch an die Polizei weitergeleitet, um konkrete Gefahren festzustellen.

Thüringen

Internetauftritt der Länderpolizei: thueringen.de

In den Thüringer Polizeidienststellen sind besonders geschulte Opferschutzbeauftragte tätig, die im Falle einer Anzeigenerstattung hinzugezogen werden können.

Opferhilfeeinrichtungen für Thüringen finden sich auf der Website des Thüringer Ministeriums für Migration, Justiz und Verbraucherschutz www.thueringen.de  und unter www.opferhilfe-thueringen.de

Die Thüringer Frauenhäuser bieten Schutz und Beratung für gewaltbetroffene Frauen mit ihren Kindern. Die Erreichbarkeiten sind ebenfalls auf der Website www.thueringen.de unter der Rubrik der Beauftragten für die Gleichstellung von Frau und Mann zu finden.

Kinderschutzdienste bestehen nahezu flächendeckend in Thüringen und das Kinder- und Jugend-Sorgentelefon 0800-0080080 kann eine gute Anlaufstelle für Kinder sein, sich selbst Hilfe zu holen.

In den meisten Kommunen werden Informationen zu Beratungs- und Schutzeinrichtungen, Anlauf- und Hilfestellen öffentlich ausgehängt oder bekannt gemacht. Hierzu gehören auch Informationsabende in Begegnungsstätten.

Bundesweite Hilfestellen

Allg. Polizeiberatung

Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) polizei-beratung.de

Beratung Hilfeverhalten

Tipps für Zeugen und Helfer: aktion-tu-was.de

Häusliche Gewalt

  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000-116016
  • Frauenhaussuche: frauenhauskoordinierung.de/frauenhaussuche.html
  • Gewalt gegen Männer: maennerberatungsnetz.de

Kinder und Jugendliche

  • Nummer gegen Kummer: 0800 - 111 03 33
  • Onlineberatung: beratung4kids.de, sorgenmail.de, youth-life-line.de
  • Elterntelefon: 0800 - 111 05 50
  • Polizeiberatung: polizeifürdich.de

Senioren

  • Pflegestützpunkte deutschlandweit: tinyurl.com/jfm2vka
  • Pflegetelefon des Bundesfamilien­ministeriums: 030 - 20 17 91 31

Opferhilfe

  • Weisser Ring e.V. Hilfetelefon: 11 60 06
  • Online-Datenbank für Betroffene von Straftaten: odabs.de (erleichtert die Suche nach Beratungsstellen)
  • Kirchliche Telefonseelsorge: 0800 - 111 01 11 (ev.) 0800 - 111 02 22 (kath.)  

Zeugenberatung

  • Zeugenkarte zur Personenbeschreibung: tinyurl.com/zdebong
  • Broschüre »Als Zeuge vor Gericht: tinyurl.com/h6t56qu
Artikel von Wiebke Hugen verfasst
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